KUK - Die Kinderunfallkommission – Bewegung

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Bewegung

Kinder brauchen mehr Bewegung!

bewegungKinder schließen auf ihren Schulwegen Freundschaften mit anderen Kindern und meistern den Schulweg zusammen. Durch das gemeinsame Spielen. Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass auch Bewegungsmangel ein Auslöser für Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen sein kann. Wahrnehmung und Koordination sind wichtig für das Verhalten und das Reagieren auf der Straße. Durch selbstständige Bewegung können Kinder gefördert werden und so Selbstständigkeit erlernen.

Übung macht den Meister

Reize werden über die menschlichen Sinnesorgane wahrgenommen, anschließend wird einem Reiz ein bestimmtes Verhaltensmuster zugeordnet. Einem schnell herannahenden Auto zum Beispiel weichen wir als erwachsener Fußgänger aus – ein Lernprozess. Sinneswahrnehmung und daraus resultierende Reaktionen müssen aktiv geschult werden. Das geht nur durch einüben in der Realität. Bieten Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, Schul- und Freizeitwege aktiv zu erfassen. Seien Sie aktiv in der Verkehrserziehung Ihrer Kinder. „Greifbare“ Argumente verstehen Kinder einfacher als Verbote. Formulieren Sie positiv, was das Kind tun soll und erklären Sie ihm wieso. Sie können die Straßen vor Schulen und Kindergärten entschärfen, indem Sie nicht das Elterntaxi als bequeme Lösung anbieten. Das – mit Sicherheit aus guter Absicht entstandene – „Elterntaxi“ hat nicht nur für Ihr eigenes Kind in Form von Bewegungsmangel Folgen. Durch die Fülle der „Elterntaxis“ – gerade vor Schulen – werden viele Kinder zusätzlich gefährdet und ihre natürlichen Spielräume eingeschränkt.

Auch in Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorts und Schulen sollten sich Kinder mehr bewegen. Die KUK schult Erziehungspersonal zum Beispiel in Bezug auf Bewegungsspiele in Kindergärten und Grundschulen. Setzen auch Sie sich für mehr Spiel- und Bewegungsräume im Alltag Ihrer Kinder und in Kaiserslautern ein! Die KUK befasst sich z.B. im Themenabschnitt Verkehrsplanung mit der Entschärfung besonders für Kinder gefährlicher (baulicher) Verkehrssituationen. Ziel hierbei ist es, die eigenständige Bewegung der Kinder im Straßenraum auf sichere Weise zu ermöglichen.

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